Kurzurlaub auf dem Land

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Kurzurlaub auf dem Land

Hallöchen,

ich bin eben von einem wunderschönen Wochenende in der “Heimat” zurück gekommen. Na was heißt schon Heimat? Wie viele ja wissen sind meine Eltern vor ein paar Jahren nach Hamich (Langerwehe – irgendwo zwischen Aachen und Köln) gezogen. Ich habe zwar immer noch ein Zimmer in ihrem Häuschen und da stehen auch all meine Möbel und Sachen drin, und trotzdem ist es halt nicht mehr MEIN Zuhause – und das ist auch okay so! Ich bin gerne da und fühle mich auch wohl. Und so ein langes Wochenende im Hotel Mama ist doch immer wieder schön!

Donnerstag habe ich meine Eltern überrascht – eigentlich sollte ich erst gegen 19 Uhr ankommen, aber ich habe mich schon früher ins Auto gesetzt und habe vier Stünden früher vor der Tür gestanden. Dieses Mal hat mich meine Mama auch direkt erkannt. Das letzte Mal als ich ihnen einen Überraschungsbesuch abgestattet habe, musste meine eigene Mutter mich 10 Sekunden von unten bis oben mustern, bevor sie mich erkannt hat.

Wir sind dann abends gemeinsam zum Steilpass gegangen – das ist der örtliche Sportverein und Papas Ersatzkneipe 🙂 Dort findet das Meiste im Dorf statt und Papa ist da schon bekannt wie ein bunter Hund. Freitag ist Tobi, Papas Freund, vorbei gekommen und hat leckere Brötchen mitgebracht. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir bei dem schönen Wetter raus gegangen. Papa und ich haben unsere Rollschuhe angezogen und Mama ist mit ihrem Wägelchen mitgekommen. Auf dem Parkplatz (vom besagten Sportverein) haben wir ein paar Runden gedreht und ich habe Papa gezeigt, was ich schon kann – und Papa hat mir geziegt was er immer noch kann 😉 Die Wege hier sind nicht alle “Rollschuh-tauglich” und dann war es doch sehr bequem sich bei Mama an den Wagen ran zuhängen. Das sah vermutlich sehr lustig aus, als wir als Kolonne durchs Dorf gefahren sind.

Die beiden Männer haben abends noch meinen neuen Grill zusammengebaut. Ich bin nun also stolze Besitzerin eines blauen Kugelgrills – allzeit bereit für den perfekten Grillsommer 🙂

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Samstag hatten Papa und ich noch einen Besprechungstermin wegen zwei neuer Webseiten, die wir erstellen sollen – also eine kleine Pause vom Urlaub. Abends war dann das große Grillfest am Sportplatz. Darauf hatte ich mich schon sehr gefreut. Es gab leckere Würstchen, selbstgemachte Salate und genug Brot mit Zaziki damit ich meine Sucht wieder ausleben konnte – ich liebe es einfach beim Grillen mir den Bauch mit Brot und Zaziki voll zuschlagen – wer dann noch mit mir redet, geschweige denn mich dann noch küssen will, ist selber schuld 😀

Dass ich mit meinen Eltern zu einem Grillfest gehe, hat ja noch andere Vorteile – außer dem leckeren Essen natürlich. Und zwar: Papa zahlt! Für mich gab es erst Sangria, dann Hugo und dann bin ich auf Flying Hirsch (Jägermeister und RedBull) umgestiegen. Und der erhöhte Alkoholspiegel führte dazu, dass dann auch mein Papa mal das Tanzbein schwing 🙂 Sehr schön! Mama ist die Erste gewesen, die aufgegeben hat – sie hat den lieben Valentin nach Hause gebracht, sodass Papa und ich noch etwas bleiben konnten. Ich habe mich dann mal unter “das junge Volk” gemischt und mich zu den Herren der zweiten Mannschaft des Fußballvereins gesellt. Die waren noch so gut drauf, dass sie noch ins Kleijbor’s (Disco) fahren wollten – und da ich keinen Grund vorweisen konnte, der gegen meine Anwesenheit sprach, saß ich auf einmal mit im Taxi.

Das tat mal wieder richtig gut! Einfach mal wieder die Seele aus dem Leib tanzen und nach Hause kommen, wenn die Vögel schon wieder zwitschern und die Sonne aufgeht. Gegen 5 habe ich mich nämlich auf den Heimweg gemacht und habe unseren “Wachhund” Valentin geweckt – und somit auch meine Eltern. Aber na ja, so oft bin ich ja nun auch nicht da und dann dürfen sie auch mal mitbekommen, wie das Studentenleben so abläuft 🙂

Sonntag habe ich mit Mama noch mal einen Ausflug mit Rollschuhen und Wägelchen Richtung Gressenich gemacht. Dort haben wir uns ein leckeres Stück Marzipantorte gegönnt und haben das schöne Wetter genossen – ich habe übrigens einen heftigen Sonnenbrand auf den Schultern, der natürlich zu einem richtigen Urlaub dazu gehört 😀

Heute war dann schon Aufbruchstimmung – ich habe meine sieben (grob geschätzte Zahl) Sachen selbstverständlich im ganzen Haus verteilt gehabt und die durfte ich nun wieder zusammensuchen. Und als ob der Wettergott es wusste: Gerade als ich losfuhr fing es an zu gießen wie bei einem wahrhaftigen Weltuntergang – ein perfekter Abschluss und ein schönes Tschüss von meinem Urlaub.

Jetzt sitze ich wieder alleine in meinem Zimmerchen und versuche mich vor der ganzen liegengebliebenen Arbeit zu drücken… morgen habe ich wieder Uni und Niederländisch-Kurs. Mein Forschungsprojekt muss ich auch irgendwann mal anfangen – also das Exposé dafür schreiben und achja… morgen Abend ist wieder eine Cocktailparty… das Leben einer Studentin ist auch wirklich anstrengend 😉

Und damit verabschiede ich mich. Bis die Tage!

EureSunny_grau_klein

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Author | Sunny Comments | 0 Date | 25. Mai 2015

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