Master of Science in Communication Studies

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Master of Science in Communication Studies

Hallöchen,

na der Titel des Eintrages verrät ja eigentlich schon alles. Letzte Woche Freitag (26.02.2016) musste ich meine Masterarbeit verteidigen und habe meinen Abschluss gemacht. Seit vier Monaten habe ich nun daran gearbeitet und ehrlich gesagt konnte ich es am Ende nicht mehr sehen. Mein Thema war zwar spannend, aber wenn man sich fast täglich über die gleichen Dinge den Kopf zerbricht, ist man doch froh, mal über was anderes denken zu dürfen.

Mein Betreuer (oder auch Supervisor genannt) war wirklich hilfreich. Wir habe tolle Diskussionen gehabt und auch über die Masterarbeit hinaus, konnten wir uns gut unterhalten. Als mein Zweitprüfer dann dazu kam, wurde es noch interessanter, da die beiden dann auch noch miteinander diskutiert haben. Auch bei meiner Verteidigung haben sie liebe Worte über den ganzen Prozess, meine Arbeit und auch mich vergeben. Das tat echt gut!

Freitag morgen war ich schon sehr aufgeregt. Ich war schon eine halbe Stunde vor “Anpfiff” da und habe sicher gestellt, dass die Technik funktioniert. Ein paar Handouts und Schokoriegel sollten meine Zuschauer besänftigen – was anscheinend gut geklappt hat, denn es kamen keine zu gemeinen Fragen im Anschluss. Für meine Präsentation hatte ich zwanzig Minuten Zeit – da ich aber so nervös war, bin ich nach gut 16 Minuten bei meiner Schluss-Folie angekommen. Es war total lieb, dass so viele meiner Freunde gekommen sind. Marloes und Anna haben mir andauern Handzeichen gegeben, dass ich durchatmen soll und ruhiger werden kann. Gabi und Ana haben fleißig Fotos und Videos gemacht und dann auch noch eine Frage gestellt. Jurjen war verantwortlich für meine Kamera und hat seinen Job gut gemacht. Sowieso hat er mich in den letzten Wochen echt unterstützt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mir immer und über alles Sorgen mache und dass mein Kopf auch nachts am Rattern ist. Er hat mir wohl so einige Nerven gerettet. Selbst am Abend zuvor ist er nur für eine Kraft-spendende Umarmung zur Bibliothek gekommen. Was so ein paar liebe Worte schon bewirken können.

Zurück zur Verteidigung – Nachdem ich fertig war, musste ich ein paar Fragen beantworten und beweisen, dass ich mein Thema wirklich kenne und sie nicht von irgendjemanden kopiert habe. Danach sind die beiden Prüfer raus gegangen und haben meine Endnote besprochen. Die Masterarbeit hatten sie schon am Dienstag bekommen und somit musste sie sich nur noch auf die Note der Verteidigung einigen. Insgesamt habe ich eine acht bekommen und zusammengerechnet mit meinen anderen Noten, habe ich nun meinen Abschluss mit Auszeichnung gemacht. Mein Erstprüfer meinte schon, dass er sowieso nur ein Diplom mit cum laude drucken lassen hat, weil er eh nichts anderes erwartet hat. Schon sehr süß. Ach und apropos süß – ich hatte meinen Waschbär dabei, den ich immer mitnehmen, wenn ich eine Prüfung habe. Als sie den entdeckt hatten, meinten meine Prüfer nur, dass wenn sie das vorher gewusst hätten, hätten sie für den Waschbär auch noch ein Diplom ausgedruckt.

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Nachdem alles vorbei war, sind wir noch (ohne die Prüfer) zu Starbucks gegangen und haben einig wenig gequatscht. Ich war einfach nur glücklich, dass es vorbei war. Die ganze Last ist von mir abgefallen und ich war leicht wie ein Vögelchen – zumindest habe ich mich so gefühlt. Anna und ich sind anschließend noch schnell einkaufen gegangen, da ich meine Leute für abends zum Essen eingeladen habe. Da ich vorher keine Zeit für die Planung hatte, habe ich mich spontan für Nudeln mit Gemüse und Hähnchen in Pesto entschieden.

Abends sind dann auch eigentlich alle gekommen – wieder volles Haus bei mir, oder besser gesagt volle Küche. Wir haben schön gegessen, getrunken und sind dann sogar noch um 1 Uhr in die Stadt geradelt. Da es ja “mein” Abend war, durfte ich entscheiden wo wir hingehen. Der Club meiner Wahl war leider geschlossen und so sind wir doch wieder im Paddy’s gelandet. Die Musik war mäßig, aber die Gesellschaft war ja eh wichtiger.

So, nun bin ich keine Studentin mehr und darf mich offiziell arbeitslos nennen – ähm nein, arbeitssuchend 😉 Also, bitte melden, wenn ihr eine Stelle im Kommunikationsbereich/ Öffentlichkeitsarbeit/ PR/ Social Media im Raum Enschede anzubieten habt.

Die Tage kommt dann noch ein Beitrag zu meinem ersten Derby Spiel. Meine blaue Flecken verschwinden schon langsam 😉

EureSunny_grau_klein

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Author | Sunny Comments | 0 Date | 5. März 2016

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