Shiru’s Abschied

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Shiru’s Abschied

Hallöchen,

Freitag musste ich mich von Shiru verabschieden. Sie hat nun ihren Master of Education und geht zurück nach China – Ihre Adresse und eine Einladung habe ich natürlich bereits. Ich hoffe, dass ich diese irgendwann wirklich in Anspruch nehmen kann.

Shiru hat uns (Martin, Tunmise, Gabi und mich) zu einem “letzten” Abendessen eingeladen. Sie hat selbstverständlich Chinesisch gekocht – das haben wir in den zwei Jahren einfach viel zu wenig genutzt, wenn ich ehrlich sein soll. Es gab drei verschiedene Gerichte: Brokkoli mit Hühnchen und Möhren / Kartoffeln mit Möhren, Pilzen und Hühnchen / Ei mit Tomaten – dazu natürlich Reis!

Erst kam Shiru mit Stäbchen für uns alle aus der Küche – nur Martin hat sich ein Paar geben lassen. Wir anderen haben direkt zu Gabel und Löffel gegriffen. Ich wollte mein Essen ja genießen so lange es noch warm war 😉

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Wie zu erwarten hat es super geschmeckt – dabei kommt mir der Gedanke, dass wir mal wieder mehr zusammen kochen sollten. Viel Zeit bleibt uns ja nicht mehr. Alle werden nun nach und nach fertig mit ihrem Studium und gehen wieder weg aus Enschede. Bis dahin sollten wir aber noch die internationale Küche genießen. Im Angebot haben wir Indisch, Griechisch, Nigerianisch, Spanisch, Rumänisch, Niederländisch und Deutsch. Damit lässt sich doch schon mal was anfangen.

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Zum Abschied habe ich Shiru ein kleines Album geschenkt. Auf die ersten paar Seiten habe ich bereits Fotos geklebt, aber Shiru soll es nun mit Erinnerungen von ihren zwei Jahren in den Niederlanden füllen und uns nicht ganz so schnell vergessen. Geschenke gab es übrigens auch für uns anderen – und zwar aus Indonesien. Martin hat seine Freundin Chely besucht und ist nicht ohne Souvenirs zurück gekommen. Gabi hat einen gruselig ausschauenden Aschenbecher bekommen, Tunmise darf nun in der Küche mit indonesischem Geschirr kochen und Ana (obwohl sie gerade in Spanien ist), Shiru und ich haben Blumen-Haarspangen und ein Kleid bekommen.

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Die Kleider sind One Size und nachdem Shiru ihres anprobiert hat, wollte ich mich gar nicht erst in meins trauen. Shiru und ich haben ja nicht mal ansatzweise die gleiche Größe. Zu meinem Erstaunen passte ich doch in das Kleid und hatte sogar noch ein wenig Luft an der ein oder anderen Stelle – da bin ich doch fast vom Glauben abgefallen. Ich durfte aber noch etwas mit nach Hause nehmen – selbst gebrannter Himbeerschnaps aus Rumänien! Yummi!

Den Abend haben wir noch schön ausklingen lassen und gegen Mitternacht mussten wir dann doch Abschied nehmen. Wir haben jedoch nicht “Goodbye” gesagt, sondern nur “See you”. Ich wünsche Shiru nur das Beste für ihre Rückkehr und hoffe, dass wir doch noch ab und zu von ihr hören.

Liebste Grüße,

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PS: Shiru wohnt übrigens in der Nähe von Peking…. es sind nur vier Stunden mit dem Auto 😉

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Author | Sunny Comments | 0 Date | 7. August 2016

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