Sechsunddreißig Theorien

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Sechsunddreißig Theorien

45 Seiten “Zusammenfassung”
Hallöchen meine Lieben,
mein Tag fing heute mit der Besprechung meines Theorieteils der Premasterarbeit an. Zum Glück war ich nicht alleine und meine Teammembers waren genauso ratlos wie ich. Unser Dozent ist wirklich nett und dass er überhaupt so einen Termin angeboten hat, ist weltklasse. Na auf jeden Fall hat er unsere Denkweise völlig umgestellt und klar gestellt, was wir eigentlich machen. Denn bei jedem Treffen, dass wir als Gruppe hatten, haben wir nie so genau gewusst, was dir ja jetzt eigentlich machen und erforschen – machen wir ein Experiment oder eine Umfrage – was sind unsere Variablen? Fragen über Fragen und keiner wusste so recht die Antwort darauf. Heute haben wir also erfahren, dass wir ein experimental Design haben, was die abhängigen Variablen anhand einer Umfrage testet – da muss man ja auch erst mal drauf kommen….Und so verlief das ganze Gespräch. Jedes Mal, wenn etwas in unseren Texten nicht ganz klar war, lag es daran, dass wir selbst nicht wussten, was wir damit meinen. Und da hätte ich mir mehr Unterstützung von unserem Mentor gewünscht, der immer wusste, was wir machten und nie etwas eingeworfen hat. Nun ja und dann kamen wir auf das Thema Plagiate zu reden. Ich hatte ja schon erzählt, dass die Uni so eine Software dafür benutzt und unser Dozent hat uns dann auch freundlicherweise unsere Prozentzahlen gezeigt, die erklären, wie viel unserer Arbeit “geklaut” ist. Bei mir waren es 10%, was nicht gerade wenig ist. Wir haben uns das dann gemeinsam angeschaut und es lag lediglich daran, dass meine Forschungsfrage natürlich mit der von jemandem aus unserer Gruppe übereingestimmt hat. Außerdem hatte ich viele Quellen genommen, die anscheinend auch jemand anderes in der Vergangenheit für seine Masterarbeit genutzt hat. Deswegen hatte meine Arbeit so viele Übereinstimmungen mit anderen Werken. Da war ich erstmal beruhigt und mein Herzchen konnte sich wieder beruhigen. 
Die Anmerkungen zu meiner Arbeit
Anschließend bin ich noch in die Stadt zur Bank gefahren und endlich habe ich ein Bild von dieser interessanten Tafel gemacht. Sie zeigt an, wie viele Fahrradfahrer gerade in der Stadt unterwegs sind – heute und für das ganze Jahr. Ich glaub es war so gegen 13 Uhr und 130 sind irgendwie nicht so viele Fahrräder. Ich meine, ich hätte sonst immer eine viel höhere Zahl gesehen. Vielleicht habe ich heute einfach einen schlechten “Fahrrad-Tag” erwischt, immerhin hat es auch den ganzen Morgen geregnet und es war A***-kalt.
In meinem schlauen Holländischkursbuch habe ich den Tipp gelesen, dass ich mir Zeitschriften und Zeitungen auf holländisch durchlesen soll und als ich letzte Woche dann so an der Kasse bei Albert Heijn stand und das Cover der holländischen Cosmopolitan mit der Schauspielerin von “Gossip Girl” (die Serie, die ich ja jetzt erst angefangen habe zu gucken und zu lieben) gesehen habe, musste ich die Zeitschrift doch noch aufs Band legen. Und jetzt versuche ich immer wieder reinzuschauen und doch irgendwas zu verstehen… auf jeden Fall steht da wohl was drin über “gesund und glücklich leben” – das konnte ich bisher schon vom Titel entziffern… und um Sex geht es natürlich auch… wie in jeder Ausgabe. Das ist wohl vom Land unabhängig und in jeder Sprache gleich wichtig 😉
Das Thema “Prüfungsphase” darf ich nicht vergessen – schließlich muss ich bis Montag meine SPSS-Aufgabe fertig machen – von den 9 Seiten Fragen, habe ich schon genau keine beantwortet. Morgen setze ich mich mit Anna in die Bibliothek und ich hoffe, dass wir dann mit einem Tag konzentrierter Arbeit damit durch sind. Denn ich muss ja auch noch 36 Kommunikationstheorien für die Klausur am Montag auswendiglernen. Drei kann ich mir bereits merken… mal sehen wie viel davon morgen noch übrig ist. Ich habe mal durchgerechnet…ich müsste jetzt also jeden Tag mindestens 10 Theorien auswendig lernen, damit ich noch eine Chance habe, die Prüfung einigermaßen zu bestehen. – Und mit “bestehen” meine ich wirklich mein höchstes Ziel. Denn Holländer vergeben gute Noten wie Geldnoten, nämlich nur sehr selten und sehr ungern. Das heißt, wenn ich eine 6 (holländisches Notensystem geht bis 10 – sehr gut), dann wäre ich schon glücklich. Dazu ist zu sagen, dass man mit einer 5,5 schon durchfällt – ich brauche also eine Punktlandung.
Ich kann mich noch an meine Abi-Abschlussklausur in Pädagogik erinnern – da mussten wir glaube ich drei oder vier Theorien lernen, im Master müssen die natürlich direkt übertreiben – lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Sechsunddreißig Theorien!
Na gut… ich muss noch mal ein paar Vokabeln für meinen Dutchkurs morgen wiederholen.
Gute Nacht,
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Author | Sunny Comments | 0 Date | 22. Oktober 2014

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